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3 Tipps für ein gutes Bauchgefühl trotz Intoleranzen

Wer sich auf meiner Homepage etwas umgesehen hat, weiß bereits, dass Nahrungsmittelintoleranzen der Anlass waren, warum ich begonnen habe, mich intensiv mit meiner Ernährung auseinanderzusetzen. Während mir die westliche Schulmedizin bei meinen Verdauungsbeschwerden nicht helfen konnte (außer mich dazu zu bewegen, mich in Verzicht zu üben), durfte ich mich mit Hilfe der TCM auf den Weg zur Stärkung meiner Verdauungskraft machen. Mein Weg zu einem wohligen Bauchgefühl war und ist ein sehr spannender und auch wenn ich heute noch sanft und liebevoll von meinem Körper an meine Unverträglichkeiten erinnert werde, bin ich unendlich dankbar für die Steigerung meiner Lebensqualität durch das Wissen aus der östlichen Medizin.


Wenn es dir ähnlich geht wie mir damals und du dich fragst, was du überhaupt noch essen kannst, ohne im Anschluss ans Essen von Scham und Selbstmitleid begleitet zu werden, lade ich dich ein, dir meine 3 ganz persönlichen Tipps zu Herzen zu nehmen:


TIPP Nummer 1:


Überlege dir: Woher kommt's?

Als meine Verdauung zu rebellieren begann, befand ich mich mitten im Lehramtsstudium. Ich war voller Versagensängste und aus Angst, nicht gut genug für die Uni zu sein, vergrub ich mich in meinen Büchern anstatt auf Partys zu gehen. In der TCM ist "Yi", der geistige Aspekt des Erde-Elements, zuständig fürs Lernen, Denken und die Konzentration. Übermäßiges Denken schwächt unsere Mitte - unsere Verdauung - da ständiges Grübeln das Qi verknotet. Du kennst bestimmt das Gefühl, wenn du unmittelbar nach einem deftigen Mittagessen ins sogenannte "Suppenkoma" fällst und dich nicht mehr gut konzentrieren kannst. Umgekehrt ist es ähnlich - wenn das Qi zu sehr vom Kopf beansprucht wird, fehlt es einen Stock tiefer - bei der Verdauung.

Neben dem vielen und intensiven Lernen, Grübeln und Nachdenken, halte ich meine damaligen Ängste für wesentliche Co-Faktoren bei der Entstehung meiner Unverträglichkeiten. Denn Angst ist auf körperlicher Ebene nichts anderes als Stress. Der Körper bereitet sich auf Flucht oder Angriff vor und die Nebennieren schütten Adrenalin aus, wodurch über das vegetative Nervensystem die Verdauung eingestellt, der Appetit unterdrückt und der Speichelfluss reduziert wird.

Überlege auch DU dir, wann deine Verdauungsbeschwerden aufgetaucht sind und was du im übertragenen Sinn an deinem Leben nicht (v)erträgst. Denn wenn du dir dessen bewusst bist, was dir in deinem Leben schwer im Magen liegt und du an Eindrücken nur schwer verdauen kannst, dann hast du die Chance, aktiv gegenzusteuern und dein Leben für DICH wieder verträglicher zu gestalten.


TIPP Nummer 2:


Eat like a baby ;)

Dieser Tipp wird dir vielleicht etwas seltsam vorkommen. Doch bevor du losgehst, um Babynahrung zu besorgen, lass mich dir erklären, was genau es mit meinem 2. Tipp auf sich hat:

In der TCM spricht man bei einer starken Verdauung von einem starken Milz-Qi. Das Milz-Qi muss sich beim Kind allmählich aufbauen. Da das Verdauungssystem erst um das 7. Lebensjahr ausgereift ist, sollte es bis dorthin bestmöglich unterstützt werden. Bei einem Baby haben wir Eltern die Ernährung des Kindes noch so schön in der Hand und achten darauf, dass

  • es regelmäßig kleine Portionen isst

  • es natürlich süße Lebensmittel wie Kürbis, Karotte, Pastinake, Süßkartoffel, etc. (LM aus dem Erde-Element) bekommt

  • der Brei sanft zubereitet wird

  • die Verdauung mit nur wenigen Zutaten pro Mahlzeit nicht überlastet wird

  • es wenig Blähendes bekommt

  • die Lebensmittel möglichst frisch und saisonal sind

  • eventuell verdauungsfördernde Gewürze in den Brei kommen

  • das Essen in entspannter Atmosphäre eingenommen wird

Da die Problematik bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten keine andere ist als ein schwaches Milz-Qi, gelten die gleichen Ernährungsempfehlungen wie die, bei einem Kleinkind. Also: Eat like a baby, um dein Milz-Qi zu stärken und so bald wieder mehr Nahrungsmittel verdauen zu können. ;)


TIPP Nummer 3:


Komm in deine Mitte

Die TCM basiert auf der Annahme, dass der menschliche Körper Krankheiten bewältigen kann, wenn sich Yin und Yang im Gleichgewicht befinden.

Unser Yin nähren wir ...

  • im Schlaf

  • in der Ruhe und Entspannung

  • bei langsamen Tätigkeiten

  • im Rückzug

  • mit saftiger & blutstärkender Ernährung.

In unsere Yang-Energie gehen wir ...

  • am helllichten Tag

  • in der Aktivität und Bewegung

  • bei schnellen Tätigkeiten

  • im Kontakt nach Außen

  • mit einer wärmenden bis erhitzenden Ernährung.

Bei mir ist es beispielsweise so, dass ich häufig einen Yang-betonten Alltag führe, ständig im Tun und Planen bin und sogar beim Essen an das denke, was als nächstes ansteht. Sobald mir dies bewusst geworden ist, entscheide ich mich dazu, wieder achtsamer und langsamer zu werden.


"Wenn du es eilig hast, gehe langsam. Wenn du es noch eiliger hast, gehe einen Umweg. (japanische Weisheit)

Auf der anderen Seite merke ich, dass meine Verdauungsbeschwerden stärker sind, wenn sich mein Bauch und meine Füße kalt anfühlen. In der TCM würde man von einem Milz-Yang- oder Nieren-Yang-Mangel sprechen, der mit thermisch wärmender Nahrung gut ausgeglichen werden kann.

Ich lade dich ein, dir zu überlegen, in welchen Ausmaß du deine Yin- und Yang-Anteile lebst und ob eine der Polaritäten gestärkt werden möchte, um wieder Balance in die Yin-Yang-Waage zu bringen.


Du möchtest gemeinsam mit meiner Unterstützung die Ernährung finden, mit der du deine Dysbalancen ausgleichen und deine Verdauung wieder in Schwung bringen kannst? Dann melde dich JETZT an zum Online-Workshop "Entschlacken & Entspannen" und gönne DIR und deinem BAUCH fünf genussvoll Entlastungstage. Du wirst ganz persönlich von mir über Zoom begleitet, motiviert und bei deinem Weg zu einem guten Bauchgefühl unterstützt. Ich freue mich auf DICH!


EnerQigeladenen Grüße

Christina